Schäferhundeverein Elversberg überprüft Hunde

IMG_0256In diesen Tagen finden an vielen Schulen im Lande Prüfungen statt, wo
die Schülerinnen und Schüler den Nachweis erbringen müssen, dass die Wissensvermittlung auch gefruchtet hat.
Einige bestehen mit Glanz und Gloria, andere zufriedenstellend, dann gibt es auch welche, die haben sich gerade so durchgehangelt, Bei einigen wenigen zeigt der Daumen
leider nach unten,Schade !
Nicht viel anders geht es zu, wenn Hundesportvereine im Rahmen von Leistungsüberprüfungen ihre Tiere vorstellen . Auch da bestätigt die „Prüfungskommision“ bestehend aus allerdings nur einem Experten, ob die monatelange Vorbereitung zum Erfolg geführt hat oder auch nicht.
Seit mittlerweile fast 70 Jahren werden beim Schäferhundeverein Elversberg Gebrauchshunde gezüchtet und ausgebildet. Dabei liegt die Betonung ausdrücklich auf dem Begriff „Ausbildung“. Den Tieren werden keine Zirkuskunststücke beigebracht, nein, alles das , was den Tieren vermittelt wird, sind Fähigkeiten, die ihrer natürlichen Veranlagung entsprechen und genetisch gefestigt sind. Die Partnerschaft zwischen Mensch und Hund funktioniert mittlerweile seit zigtausend Jahren und hat sich in der
Regel bestens bewährt, weil der Mensch sich die überragenden Fähigkeiten des Hundes durch fundierte Ausbildung nutzbar gemacht hat.

Nun jedoch zurück zu den bereits erwähnten „Hundeprüfungen. Am Samstag, den 06. Mai 2017 war der Landesvorsitzende des Verein für Deutsche Schäfehunde, Helmut König, bei der Ortsgruppe Elversberg zu Gast, um die Qualität der vorgestellten Hunde, zumindest an diesem Tage, zu überprüfen. Das Prüfungsspektrum war bereit gefächert.
Die Gehorsamsbereitschaft der Hunde wurde bewertet, ein Hund musste seine Nasenveranlagung unter Beweis stellen, indem er verlorene Gegenstände auf einer 400 Schritte langen mit 2 rechten Winkeln versehenen Fährte fand .
Der gleiche Hund musste auch nachweisen, dass er im Eventualfalle in der Lage ist, seine Führerin wirkungsvoll zu verteidigen, ohne dabei ausser Kontrolle zu geraten.Um es vorweg zu nehmen, er hat seine Aufgaben sehr zufriedenstellend, ebenso wie seine sieben ,mit angetretenen Artgenossen, erfüllt.

Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren:
Oliver Heib, mit „Wesely vom Karlsbergland“ ,
Klaus Heib, mit Yvi vom
Karlsbergland, Michele Clemens , mit „Billy the Kid“ vom Pfälzer Bergland“
sowie
Sandra Holzer mit „Don Fredy von Arkadius“.

Die Genannten absolvierten die Begleithundprüfung.
Sandra Funk bestand mit „Charly“ die sogenannte BgH2 Prüfung, eine Begleithundprüfung mit erschwertem Anforderungsprofil.
Mit einem zweiten Hund, nämlich „Hora“, erreichte Sandra Funk das Prüfungsziel die UPR2 , eine Bewertung der Gehorsamkeit.
Desiree Hermes erwarb mit „Elli vom Langgarten“ das Ausbildungskennzeichen IPO Stufe 1 (internationale Prüfungsordnung 1).

Ein Hund, ansonsten ein Musterbeispiel an Zuverlässigkeit, war am Prüfungstag völlig von der Rolle und muss sich leider noch mal hinten anstellen. Dass der Schäferhundeverein Elversberg gerne auch mit Hunden anderer Rassen, auch mit Mischlingen arbeitet,
läßt sich an der Tatsache ableiten, dass die Hälfte der acht Prüfungsabsolventen keine Deutschen Schäferhunde waren.

Also geneigter Leser dieses Artikels, wenn Sie Besitzer eines
ausbildungsfähigen Hundes sind, nur keine Scheu, wir freuen uns auch auf Sie und Ihren Hund. Übrigens, wer dieser Tage den Umzug zum Aufstellen des Maibaumes in der Fichtenstraße in Elversberg miterlebt hat, konnte sich von der Rassevielfalt und dem
vorbildlichen Sozialverhalten unserer Tiere ein authentisches Bild machen.
Der Vollständigkeit halber soll an dieser Stelle noch mal den Personen gedankt sein, die im Umfeld der Prüfung jede Menge Power entwickelt haben, die unbedingt erforderlich ist, dass eine solche Veranstaltung reibungslos über die Bühne gehen kann.
Hermann Linnebach

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